Warum diese Strecke
So eine Straße gibt es in Österreich kein zweites Mal: in den 1930er-Jahren nur für die Aussicht gebaut, steigt sie in langen, sauber angelegten Kehren an, hinter fast jeder Kurve ein Aussichtspunkt. Auf dem Weg hinunter nach Heiligenblut führt ein kurzer Abzweig zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, wo du Pasterze-Gletscher und Großglockner direkt gegenüberstehst.
Die Route
- ABruck an der Großglocknerstraße
Start im Salzachtal. Die Straße führt nach Süden ins Fuschertal.
- 1Fusch an der Großglocknerstraße
Letzter Ort vor der Mautstelle. Ab hier geht der Anstieg richtig los.
- 2Fuscher Törl
Der erste große Aussichtspunkt auf etwa 2.400 m, mit Denkmal und Blick auf Dutzende Kehren unter dir.
- 3Hochtor
Der höchste Punkt der Durchfahrt, am Tunnel zwischen Salzburg und Kärnten.
- 4Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
Ein Abzweig zum Gletscherblick. Plane mindestens 45 Minuten ein: Pasterze, Großglockner und oft Murmeltiere.
- BHeiligenblut am Großglockner
Die Kirche mit dem schlanken Turm vor dem Großglockner ist einer der meistfotografierten Blicke der Alpen.
Stopps, die sich lohnen
Parken, ein paar Schritte hinaufgehen und auf die Kehren hinunterschauen, die du gerade gefahren bist.
Der Höhepunkt: Gletscher, Gipfel und Besucherzentrum. Am Vormittag ist das Licht klarer und die Parkplätze sind leerer.
Licht und die beste Zeit
Fahr am Vormittag: Die Luft ist klarer, bevor sich am Nachmittag Wolken über den Gipfeln bilden, und der Großglockner zeigt meist seine Spitze. Richtung Süden hast du ab dem späten Vormittag die Sonne vor dir, bei der Abfahrt hilft eine Sonnenbrille.
Die Straße ist je nach Schnee etwa von Anfang Mai bis Anfang November offen. Juni bis September ist am verlässlichsten; im Mai stehen oben noch meterhohe Schneewände, das ist auf seine Art spektakulär. An Sommernachmittagen gibt es oft Gewitter.
Mit welchem Fahrzeug
Ein Traum auf zwei Rädern: gepflegter Belag, weite Kehren, viele Aussichtspunkte. An Sommerwochenenden sehr beliebt, also früh starten.
Offen unvergesslich, aber pack warme Sachen ein: Oben ist es oft 15 Grad kühler als im Tal.
Für jedes Auto kein Problem. Bei der langen Abfahrt niedrigen Gang einlegen, das schont die Bremsen.
Gut zu wissen
Die Straße ist mautpflichtig (Tagesticket pro Fahrzeug, aktuelle Preise auf der Website des Betreibers). Im Winter ist sie gesperrt und kann bei Schlechtwetter kurzfristig schließen. Tank im Tal, oben gibt es keine Tankstellen. Radfahrer teilen sich die Straße, gib ihnen beim Anstieg Platz.
Route am 2. November 2026 mit OpenStreetMap geprüft. Straßen, Sperren und Regeln ändern sich: prüf vor der Fahrt den aktuellen Stand und halte dich an die Beschilderung.
Fragen
Wann ist die Großglockner Hochalpenstraße geöffnet?
Meist von Anfang Mai bis Anfang November, je nach Schnee. Prüf vor der Fahrt den aktuellen Stand, bei Schlechtwetter kann sie kurzfristig schließen.
Kostet die Großglocknerstraße Maut?
Ja, es gibt ein Tagesticket pro Auto oder Motorrad. Aktuelle Preise stehen auf der offiziellen Website des Betreibers.
Wie lange dauert die Fahrt?
Etwa 1 Stunde 45 reine Fahrzeit von Bruck nach Heiligenblut, inklusive Abzweig zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Mit Stopps solltest du einen halben Tag einplanen.
Ist die Straße schwer zu fahren?
Nein. Sie ist breit und gut ausgebaut, aber lang und steil. Fahr bergab in einem niedrigen Gang und mach Pausen an den Aussichtspunkten.